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09.06.2011, 14:14 Uhr |
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Bezirksvorstandsitzung der MIT Münsterland
Eine neue Energiepolitik für das Münsterland stand im Mittelpunkt einer Bezirksvorstandsitzung der MIT Münsterland, die bei den Stadtwerken Münster stattfand.
Die Nutzung regenerativer Energien biete sowohl den mittelständischen Unternehmen im Münsterland aber auch den lokalen und regionalen Energieversorgern neue Chancen. Dezentrale Energieversorgung bedeute die Energieerzeugung näher an den tatsächlichen Verbraucher zu führen.
Gerade lokale Stadtwerke, die traditionell nah bei den Nutzern sind, könnten hier ihre Stärken ausspielen.
„Die regenerativen Energien biete den Stadtwerken ein breites Betätigungsfeld, sowohl in der Photovoltaik als auch in den Onshore-Windanlagen,“ so Stadtwerke Münster Geschäftsführer Dr. Henning Müller-Tengelmann.
Allerdings stelle die dezentrale Stromeinspeisung in den schwach verkabelten ländlichen Gebieten die Energieversorgungsnetze quais auf den Kopf.
Die Investitionen in die benötigten Einspeisungskabel dürften jedoch nicht in die Netznutzungsentgelte eingerechnet werden. Müller-Tengelmann: „Diese Investititonen müssen die Stadtwerke aus eigenen Mittel bestreiten. Wir haben daher die verantwortlichen Bundestagsabgeordnete auf diesen Missstand aufmerksam gemacht.“
Das Münsterland biete aufgrund seiner weit gestreuten Siedlungsstruktur beste Voraussetzungen für eine neue Architektur der Vernetzung, so Vorsitzender Michael Kirchner.
Schon heute sind im Münsterland viele kleine und mittelständische Unternehmen in Regenerativen Energien aktiv. Neben Bremerhaven und Rostock sei das Münsterland beispielsweise die Kernregion für Firmen der Windenergie und ihrer Zulieferer.
In den kommenden Monaten soll unter Einbeziehung von Politik, Kommunen und Wirtschaft ein „Regionales Energiekonzept Münsterland“ entwickelt werden.
Die MIT wird hier besonders die Rolle der mittelständischen Unternehmen einbringen. |
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